Social Commerce und Human Commerce: Menschlichkeit verkauft!
Immer mehr Menschen kaufen direkt über Social Media. Unter den 18- bis 29-Jährigen nutzten bereits 81 Prozent Social Commerce. Plattformen wie TikTok oder Instagram bieten vom Entdecken bis zum Bezahlen einen minimalen Weg und fördern damit Spontankäufe. Gleichzeitig zeigt sich: Je digitaler der Handel ist, desto wichtiger wird das Menschliche. Human Commerce setzt auf Vertrauen, persönliche Ansprache und echte Beziehungen. Das kann den schnellen Klick in eine langfristige Kundenbindung verwandeln.
Inhalt:
- Was ist Social Commerce?
- Erfolgsfaktoren im Social Commerce
- Herausforderungen und Risiken von Social Commerce
- Der soziale Aspekt im Social Commerce
- Der Showroom als Verstärker von Human Commerce
- Mit der richtigen Präsentation zum Verkaufserfolg
Was ist Social Commerce?
Social Commerce beschreibt den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen direkt über soziale Medien, und zwar ohne Umweg über einen separaten Onlineshop. Der gesamte Kaufprozess findet innerhalb einer Plattform wie TikTok, Instagram, Facebook, Pinterest oder YouTube statt.
Das Besondere daran ist die Verbindung von Einkauf und sozialer Interaktion. Denn die Nutzer entdecken Produkte in Feeds, Storys oder Livestreams. Dabei tauschen sie sich mit anderen aus und können direkt kaufen. 60 Prozent der Verbraucher weltweit bevorzugen personalisierte Angebote, die genau auf ihre Interessen zugeschnitten sind. Empfehlungen von Influencern, Freunden oder der Community wirken oft authentischer als klassische Werbung und machen Social Commerce zu einem nahtlosen, unterhaltsamen und vertrauenswürdigen Einkaufserlebnis.
Erfolgsfaktoren im Social Commerce
Damit Social Commerce funktioniert, muss der Einkauf für die Nutzer mühelos und ansprechend ablaufen. Erfolgreiche Marken setzen deshalb auf eine klare Präsentation ihrer Produkte, kurze Wege zum Kauf und Formate, die das Publikum aktiv einbinden. Bewährte Methoden wie das Storytelling tragen zusätzlich dazu bei, eine emotionale Verbindung aufzubauen und die Marke unverwechselbar zu machen. Je stärker sich Menschen mit einer Marke verbunden fühlen, desto eher werden sie nicht nur einmal, sondern wiederholt kaufen. Entscheidende Erfolgsfaktoren sind:
- Vertrauenswürdige Empfehlungen von Influencern, Freunden oder aus der Community, die als glaubwürdige Orientierung dienen.
- Mitmachformate wie Live-Streams mit Chat, Q&A-Runden oder Augmented-Reality-Anwendungen, die Produkte erlebbar machen.
- Individuelle Angebote, die auf die Interessen der Zielgruppe zugeschnitten sind und ihre Bedürfnisse treffen.
- Ein schneller, reibungsloser Kaufprozess innerhalb der Plattform, der vom ersten Klick bis zur Bestellung ohne Umwege funktioniert.
- Ein konsistenter Markenauftritt, der Wiedererkennung schafft und die Bindung zur eigenen Community stärkt.
Herausforderungen und Risiken von Social Commerce
So groß die Erfolgsaussichten im Social Commerce sind, so essenziell ist es, die Stolpersteine zu kennen. Eine der größten Herausforderungen ist die Abhängigkeit von einzelnen Plattformen und deren Algorithmen. Änderungen können Reichweite und Sichtbarkeit einer Marke von heute auf morgen deutlich reduzieren.
Hinzu kommen Datenschutzbedenken. Laut Studien sorgen sich rund 82 Prozent der Nutzer um die Sicherheit ihrer persönlichen Angaben. Auch praktische Probleme sind verbreitet. Das fängt bei langen Lieferzeiten an, geht über unklare Kommunikation bis hin zu Produkten, die nicht den Erwartungen entsprechen.
Zudem führen starke Impulse durch Influencer teilweise zu unüberlegten Käufen, was langfristig das Vertrauen in eine Marke schwächen kann. Unternehmen setzen daher besser auf transparente Prozesse. Durch eine klare, professionelle Kundenberatung etwa stellen sie sicher, dass die Follower gut informiert und zufrieden sind.
Der soziale Aspekt im Social Commerce
Social Commerce lebt vom Austausch zwischen Menschen. Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk, gemeinsame Einkaufserlebnisse und authentische Gespräche schaffen Nähe und Vertrauen. Genau diese Faktoren unterscheiden ihn vom klassischen Onlinehandel und machen ihn zu einem besonders wirkungsvollen Vertriebskanal. Um die passende Strategie zu entwickeln, gilt es, die zentralen Begriffe und ihre Unterschiede zu kennen.
Begriffsabgrenzung: Social Commerce, Human Commerce und Social Shopping
Im Umfeld des digitalen Handels tauchen immer wieder drei Begriffe auf, die eng miteinander verbunden sind, aber Unterschiedliches bedeuten. Wer die Unterschiede kennt, kann gezielter entscheiden, welche Ansätze für das eigene Geschäft sinnvoll sind und wie sie sich kombinieren lassen.
- Social Commerce: Verkauf von Produkten und Dienstleistungen direkt innerhalb sozialer Medien, vom ersten Kontakt bis zum Kaufabschluss, ohne externe Onlineshops.
- Human Commerce: Stellt den menschlichen Faktor in den Mittelpunkt. Vertrauen, persönliche Interaktion und authentische Kommunikation sind hier entscheidend. Es spielt keine Rolle, ob der Kauf online oder offline erfolgt.
- Social Shopping: Interaktives Einkaufserlebnis innerhalb von Social Commerce, bei dem der Austausch zwischen Käufern, Influencern und der Community im Vordergrund steht, zum Beispiel bei Livestreams oder gemeinsamen Aktionen.
Community-Aufbau durch Dialog und Nähe
Egal, welcher Ansatz verfolgt wird oder welche Methoden Sie kombinieren, ohne eine engagierte Community funktioniert Social Commerce nicht. Persönliche Antworten, direkter Austausch und das Einbeziehen von Kundenmeinungen schaffen Bindung und steigern die Glaubwürdigkeit.
Beispiele aus der Praxis:
- Livestream-Formate mit direkter Zuschauerinteraktion, bei denen Fragen beantwortet und Produkte in Echtzeit vorgestellt werden.
- Echte Persönlichkeiten als Markenbotschafter, die Geschichten erzählen und authentisch auftreten.
- Lokale Händleraktionen wie vom Supermarkt um die Ecke, bei dem ein Verkäufer Obst frisch schneidet, charmant ins Gespräch kommt und so den Absatz steigert.
Dialog, Nähe und Authentizität zahlen direkt auf das Vertrauen in eine Marke ein. Wer zeigt, dass hinter dem Logo echte Menschen stehen, schafft emotionale Bindung, die Wiederkäufe und Weiterempfehlungen begünstigt. Gleichzeitig wird die Marke durch persönliche Interaktion und Brand Building langfristig gestärkt.
Der Showroom als Verstärker von Human Commerce
Showrooms, wie sie Showme Stores anbietet, bringen die Stärken des digitalen Handels in die reale Welt – und umgekehrt. Sie schaffen einen Ort, an dem Nähe, persönliche Beratung und Markenbindung aus der Online-Community greifbar werden. Kunden erleben Produkte mit allen Sinnen, statt sie nur auf dem Bildschirm zu sehen. Gleichzeitig bleiben der Austausch, Empfehlungen und Interaktion so präsent wie im Social Commerce. Gerade bei komplexen oder hochpreisigen Produkten wie Möbeln oder Einrichtungsgegenständen ist diese physische Präsenz ein entscheidender Erfolgsfaktor.
In den Showrooms von Showme Stores können Käufer die Produkte, die sie bisher nur online gesehen haben, live begutachten und sich von geschulten Fachberatern individuell beraten lassen. Diese persönliche Kundenberatung ist ein Kernaspekt von Human Commerce. Sie schafft Vertrauen, baut Nähe auf und unterstützt fundierte Kaufentscheidungen, also ein klarer Vorteil gegenüber rein digitalen Verkaufsprozessen.
Mit der richtigen Präsentation zum Verkaufserfolg
Showrooms sind ein wirkungsvolles Beispiel dafür, wie Sie den Social Commerce Ansatz mit Human Commerce erweitern können. Genau hier setzen wir von Showme Stores an. Mit zentralen, bestens erreichbaren Standorten und einer professionellen Infrastruktur inklusive hochwertiger Präsentationsflächen und flexibel buchbarer Ausstellungsflächen bieten wir Ihrer Marke die ideale Bühne, um Ihre Produkte erlebbar zu machen und Kundenbindung nachhaltig zu stärken.